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5. Verwandte Initiativen
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Das Framework selbst besteht aus folgenden Elementen:
² Business Documents
² BizTalk Documents
² BizTalk Messages
Business Document. Das Business Document ist hierbei ein XML-Dokument das die Ge-
schäftsdaten enthält. Dies können Bestellungen, Rechnungen, Verkaufsprognosen oder
beliebige andere Geschäftsdaten sein. Struktur und Inhalt des Business Document wer-
den nicht vorgeschrieben. Dies ist Aufgabe der kommunizierenden Unternehmen, die
das festgelegte Schema dann in einem XML-Repository wie der BizTalk-Library veröf-
fentlichen können. Ein oder mehrere Business Documents bilden den Body des BizTalk
Documents.
BizTalk Document. Das BizTalk Document ist eine SOAP 1.1 Nachricht, dessen Body ein
oder mehrere Business Documents enthält und in dessen Header Einträge zur Nachrich-
tenbehandlung eingetragen werden. Hierzu gehören Angaben zur Gültigkeitsdauer eines
Dokumentes, eine eindeutige Identifizierungsnummer, Empfangsbestätigungen und Si-
gnatur der Nachricht.
BizTalk Message. Eine BizTalk Message ist eine MIME-codierte Nachricht, die über das
gewählte Transportprotokoll ausgetauscht wird und daher noch zusätzliche transports-
pezische Informationen enthält (z.B. SMTP- oder HTTP-Header). Eine BizTalk Mes-
sage muss als Hauptdokument ein BizTalk Document enthalten und kann zusätzlich
noch weitere BizTalk Documents oder andere Daten im Binärformat wie Grafiken als
Attachments enthalten.
Das Nachrichtenformat ist in Abbildung 10 zusammenfassend dargestellt.
Fazit
Damit wird klar ersichtlich, dass BizTalk ein zu ebXML konkurrierendes Framework dar-
stellt. Der Nachrichtentransportmechanismus weist sehr viele Parallelen auf. Größter und
bemerkenswertester Unterschied zu ebXML ist, dass BizTalk nicht das Modell verfolgt, Ge-
schäftsprozesse als die Grundlage von eBusiness im Framework als zentralen Punkt zu veran-
kern.
5.2 UDDI
Die UDDI-Initiative (Universal Description, Discovery and Integration Project) von IBM, Ari-
ba und Microsoft wurde im September 2000 gegründet. Ziel von UDDI ist es, eine Standardre-
gistierungsstelle (Registry) zu scha®en, die die Integration von Systemen in Netzmarktplätze
ermöglicht. Dabei wird XML genutzt, um strukturierte Informationen über Systemschnitt-
stellen von Unternehmen in der Registry abzulegen.
Jörn Gersdorf
Seminar WWW und Datenbanken
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