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5. Verwandte Initiativen
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Danach werden die Transaktionen definiert, die in der CollaborationGesamtbestellung ge-
nutzt werden dürfen. Es wird jeweils festgelegt, wer Initiator und wer Responder einer Trans-
aktion sein darf. Besonders ist noch das AttributisLegallyBinding. Dieses gibt an, ob eine
bestimmte Transaktion als rechtlich bindend anzusehen ist.
4.6 Choreographien
Eine Choreographie ist sozusagen dasRegiezentrum eines Geschäftsprozesses. Sie gibt die
Reihenfolge und die bedingte Ausführung von Business Activities (also Business Transactions
bzw. Collaborations) innerhalb einer binary Collaboration an.
Diese Choreographie kann man sich als vorstellen als ein UML Aktivitätendiagramm, in dem
Business States durchlaufen werden. Ein solcher Business State kann eine Business Activity
sein; es gibt daneben aber auch besondere Business States wie Start (der Anfangszustand),
CompletionState (Endzustand), Fork (hier kann eine Verzweigung modelliert werden: ausge-
hend von einem Zustand wird auf zwei neue Zustände verzweigt), Join (hier werden mehrere
Zustände auf einen einzigen vereinigt).
Daneben können Transitionen durchlaufen werden. Diese beziehen sich immer auf Business
Activities, d. h. es wird von einer Business Activity auf eine andereumgeschaltet.
Ein letzter Parameter istConcurrency. Dieser gibt an, ob mehrere Transaktionen des Trans-
aktionstyps, zu dem der ParameterConcurrency gehört, zur gleichen Zeit als Teil der glei-
chen Business Transaction Activity o®en sein dürfen.
4.6.1 UML-Modellierung
Die UML-Modellierung findet sich in Abbildung 9.
4.6.2 Beispiel
Wir schließen die Betrachtung von ebXML Business Processes mit dem letzten Beispiel: dem
Zusammenfügen der Business Transactions zu einer Collaboration, in der die Ubergänge von
Transaktion zu Transaktion durch eine Choreographie definiert ist (siehe Codebeispiel 8).
Interessant ist hier vor allem auch die Nutzung einer sogenannten GuardCondition, die sicher-
stellt, dass eine bestimmte Transition nur dann ausgeführt wird, wenn diese Condition zutri®t.
Im Falle der GuardCondition gibt es die vier zulässigen WerteSucess,BusinessFailure,
TechnicalFailure undAnyFailure, die sich allesamt auf den Status der zuvor ausgeführten
Business Transaction beziehen.
Alternativ könnte man auch eine GuardExpression nutzen; dies darf jede zulässige Expression
sein, die zu einem boolschen Wert evaluiert werden kann. Dabei darf per XPath-Ausdrücken
auch auf umgebende Dokumentinhalte (des DocumentEnvelopes) bezug genommen werden.
5 Verwandte Initiativen
Jörn Gersdorf
Seminar WWW und Datenbanken
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