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ebXML

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ISBN: 3446218157   ISBN: 3446218157   ISBN: 3446218157   ISBN: 3446218157 
 
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4. ebXML Business Processes 18 sein und drücken aus, welche Position ein Geschäftspartner innerhalb einer Collaboration einnimmt. Die Rollen tauschen im Rahmen von  Geschäftstransaktionen  Informationen aus. Dabei besteht jede Geschäftstransaktionen aus einem oder zwei vordefinierten  Dokumenten- flüssen. Die Reihenfolge, in der Geschäftstransaktionen abzuarbeiten sind, wird durch Choreo- graphien  definiert.  Die einzelnen Begri®e werden im folgendenden nochmals näher beleuchtet: 1. Business Collaboration Eine Collaboration ist eine Menge von Geschäftstransaktionen und bildet dadurch einen unternehmensübergreifenden Geschäftsprozess ab. Jeder Geschäftspartner nimmt min- destens eine Rolle in einer Collaboration ein. Es gibt zwei Arten von Collaborations: ²  Binary Collaborations: es nehmen zwei Geschäftspartner teil. ²  Multiparty Collaborations: es nehmen mehr als zwei Geschäftspartner teil. Multi- party Collaborations werden aus Binary Collaborationszusammengesetzt”. Binary Collaborations werden aus einer Menge von Geschäftsaktivitäten zusammenge- setzt. Eine Geschäftsaktivität kann dabei entweder ein Geschäftsprozess sein (in diesem Sinne ist die Aktivität atomar) oder eine andere Binary Collaboration. Mit dieser De- finition wird Wiederverwendung von Collaborations erst möglich. Beispiel: Ein Beispiel für eine Collaboration wäre ein Bestellvorgang. 2. Geschäftstransaktion Eine Geschäftstransaktion ist atomar (in dem Sinne, dass sie nicht mehr inUnter- Geschäftstransaktionen unterteilt werden kann) und wird zwischen zwei Partnern im gegensätzlichen Rollen ausgeführt (z. B. Käufer und Verkäufer). Im Allgemeinen sind diese Rollen als anfordernde und antwortende Rolle zu charakterisieren. Ein weiteres Merkmal von Geschäftstransaktionen ist, dass sie auch imDatenbank- sinne” atomar sind, d.  h.  sie können nur als Ganzes entweder erfolgreich sein oder fehlschlagen. Beispiel: Ist die Collaboration eine Bestellung, so könnten zugehörige Geschäftstrans- aktionen die Bestellung an sich, die Lieferung, die Zahlung sein. 3. Dokumentenfluss Ein Dokumentenfluss ist die Realisierung einer Transaktion in Form von Dokumenten, die die Geschäftspartner untereinander austauschen. Dabei gibt es immer einRequest”- Dokument und optional, falls eine Antwort notwendig ist, auch einResponse”-Dokument. Die Dokumente selbst werden über ebXML Core Components definiert. Es ist allerdings auch möglich, die Dokumente anders (auch als nicht-XML-Dokumente) zu definieren. 4. Choreographie Die Choreographie defniert die Reihenfolge von Geschäftstransaktionen innerhalb einer Binary Collaboration. In der UML-Ansicht von ebXML-Business-Processes würde man die Choreographie als Aktivitätsdiagramm (welches einen endlichen Zustandsautomaten modelliert) darstellen. Im Rahmen der Choreographie ist es nicht nur möglich, eine reine sequentielle Reihen- folge festzulegen, sondern über sogenannte Guards (Wächter) können auch bedingte Zustandsübergänge definiert werden. Jörn Gersdorf Seminar WWW und Datenbanken
  
Webprogrammierung mit Java und XML: Entwicklung dynamischer Webanwendungen für den Apache-Webserver
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